Richtlinien

Verteilerkriterien Landesjugendplan (LJPl)

Verteilerkriterien für die Beantragung von Landesjugendplanmitteln (gilt nur für Untergliederungen im DLRG Landesverband Westfalen)

Grundsätzliches

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten gravierend verändert. In Zeiten immer knapper werdender Mittel (insbesondere der öffentlichen), wachsen trotzdem die Ansprüche an Kinder- und Jugendverbände in Hinblick auf Quantität und Qualität. Diese Zusammenstellung von Kriterien soll der Entwicklung und Sicherung von Qualität in allen Jugendgliederungen der DLRG im Landesverband Westfalen dienen. Grundsätzliche Qualitätsmerkmale von Kinder- und Jugendverbänden sind Selbstorganisation, Ehrenamtlichkeit, Pluralität, Wertgebundenheit und soziale Kompetenz.

Die Qualität in der Bildungs-, Freizeit- und Projektarbeit wird sich in den nächsten Jahren durch geeignete Instrumente der Selbstevaluation an der Meßlatte diese Kriterien messen lassen müssen.

Alle Veranstaltungen der Jugendgliederungen im Landesverband Westfalen der DLRG werden rechnerisch bei der Bemessung der Mittel gleichbehandelt.

Selbstverständlich müssen bei der Beantragung die Förderrichtlinien der Sportjugend NRW beachtet und erfüllt werden.

Bildungsarbeit

Bildungsarbeit mit Kinder und Jugendlichen ist die aufregende Alternative zum Lernen in der Schule. Sie soll den Teilnehmern die Möglichkeit geben den Verband kennen zu lernen und sich zu partizipieren, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und Freiräume zu erobern und zu nutzen. Dafür gelten in Bezug auf die Beantragung von Landesjugendplanmitteln folgende Kriterien:

  • Das Thema muß aus dem Leitbild der DLRG-Jugend abgeleitet und relevant für Kinder und Jugendliche sein, es darf kein reines Sport- und/oder DLRG-Thema sein.
  • Der Umfang des Seminars darf 5 Internatstage nicht überschreiten.
  • Die Seminarleitungen müssen mindestens Gruppenhelferinnen, JugendleiterInnen, Lehrscheininhaberlnnen oder Übungsleiterinnen sein oder eine spezielle fachliche Ausbildung für das Thema oder eine pädagogische Ausbildung oder erfolgreich ein Seminar für Seminarleitungen besucht haben.
  • Die TeilnehmerInnen müssen Mitglied der DLRG-Jugend sein (nach Landesjugendordnung).
  • Bei Bildungsmaßnahmen sind die Teilnehmerlnnen zwischen 6 und 21 Jahre, in Ausnahmefällen bis 27 Jahre alt.
  • Bei Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sind die Teilnehmerlnnen ehrenamtliche Mitarbeiter mit einem Mindestalter von 13 Jahren
  • Der Veranstalter muß eine Jugendgliederung sein und die Veranstaltung muß durch den Jugendvorstand befürwortet werden.
  • Bei der Beantragung von Mitteln für Seminare, muss der Veranstalter 6 Wochen vor Beginn der Maßnahme eine Bildungskonzeption vorlegen.
  • An den Bildungsveranstaltungen, Aus- und Fortbildungsveranstaltungen bzw. Kinder- und Erholungsmaßnahmen müssen mindestens acht förderfähige Teilnehmer teilnehmen
  • Der Veranstaltungsort muß in Nordrhein Westfalen liegen, in einem benachbarten Bundesland oder im angrenzenden Ausland
  • Die TeilnehmerInnen wohnen überwiegend (in der Mehrzahl) in Nordrhein Westfalen
  • Die Angebote können örtlich und überörtlich/regional durchgeführt werden

Nicht- Förderung von Maßnahmen, wenn

  • es sich um Verbands- bzw. Gremienveranstaltungen handelt, die einer Bildungsarbeit nicht zugeordnet werden können.
  • sie rein sportliche Aktivitäten in Theorie und Praxis (z.B. Turniere, Meisterschaften, Sichtungslehrgänge, Kaderschulungen und sonstige leistungsorientierte Veranstaltungen) beinhalten und in den Programmen kein deutlicher Bezug zur Jugendarbeit hergestellt wird.

Teilnehmertagessätze

Veranstaltungen mit 6 Lerneinheiten mit jeweils 45 Minuten Bildungsarbeit mit Übernachtung
(Internatsveranstaltung) bis zu 35 € pro Teilnehmer
Veranstaltungen mit 6 Lerneinheiten mit jeweils 45 Minuten Bildungsarbeit ohne Übernachtung
(Tagesveranstaltung) bis zu 20 € pro Teilnehmer
An- und Abreisetag können bei Übernachtungen zusammengezählt werden, sodass ein Internatstag
abgrechnet werden kann.

Programme

Bei der Erstellung eines Programmes müssen folgende Punkte beachtet werden :

  • Vorläufig beigefügte Veranstaltungsprogramme mit dem Vermerk "Änderungen vorbehalten" können zur Abrechnung und Förderung der Veranstaltung nicht anerkannt werden.
  • Das Konzept muss 6 Wochen vor Beginn der Veranstaltung eingereicht werden um eine Autorisierung noch gewährleisten zu können. Nur autorisierte Konzepte können gefördert werden.
  • Anhand des Programmes muss erkennbar sein, ob es sich um eine Bildungsveranstaltung oder eine Fort- und Weiterbildung handelt; (die Zielgruppe muß herausgestellt und somit erkennbar werden).
  • Etwaige "Rahmenprogrammteile" (z.B. mit Freizeitcharakter wie Spaziergänge) müssen gekennzeichnet werden und dürfen nicht als "Zeitstunden" für Bildungsarbeit gezählt werden.
  • Anfangs- und Endzeiten müssen im Programm aufgeführt und nach der Teilnehmertagessatzregelung überprüft werden.
  • Im Programm muss man erkennen können, was in der jeweiligen Unterrichtseinheit vermittelt wurde (Bildungsanteil).
  • Programmpunkte müssen mit Belegen übereinstimmen. Beispiel: Wenn auf dem Beleg eines Schwimmbadaufenthaltes eine Uhrzeit der Besuchszeit steht, so muss diese auch im Programm wiederzufinden sein und darf nicht abweichen. Entsprechende An- und Abreisezeiten müssen zu erkennen sein.
  • Nach der Veranstaltung muss das Programm in die Vergangenheit geschrieben und mit den Abrechnungsunterlagen eingereicht werden. Es muss erkennbar sein, dass sich die Lehrgangsleitung nach dem Seminar noch einmal mit dem Programm beschäftigt hat. Reflexionen des Seminars müssen im Programmpunkt niedergeschrieben sein.

Beispielhafte Zeitplanung für ein Wochenend- Lehrgangsprogramm im Rahmen der Landesjugendförderung

Freitag, den XX.XX.XXXX
Zeit Inhalte Ziele Methoden UE
Tagespensum UE 2 UE
bis 18.00 Uhr Ankunft und einchecken in die Zimmer
18.00 - 19.00 Uhr Abendessen
19.00 - 19.30 Uhr Den Teilnehmern wurde die Unterkunft vorgestellt und die Hausregeln erklärt. Zudem gab es eine kleine Ortskunde Hilfe zur Orientierung und ersten Kennenlernen Vortrag
19:30 - 20:15 Uhr Kennenlernspiele zur Auflockerung und zum Kennenlernen der TN; In einem Sitzkreis wurden Fragen wie: "was erwartet ihr von dem Wochenende?" aufgeschrieben und festgehalten. Zudem wurde der geplante Ablauf des Wochenendes auf einer Flipchart dargestellt und besprochen Förderung der Gruppendynamik, Erwartungshaltungen abfragen Visualisierung auf Flipchartblättern 1 UE
20:15 - 20:30 Uhr kleine Pause
20:30 - 21:15 Uhr Im Anschluss machten wir verschiedene Bewegungsspiele und gingen dann über eine Entspannungsübung auf den Boden. Vorstellung Einfacher Entspannungsübungen zur Selbsterfahrung Bodenübung, Matten und Decken 1 UE
ab 21:15 Uhr Seminarunterbrechung mit Freizeit und Nachtruhe
Samstag, den XX.XX.XXXX
Zeit Inhalte Ziele Methoden UE
Tagespensum UE 11 UE
08:00 - 09:00 Uhr Frühstück
09:00 - 10:30 Uhr ln dieser Einheit erklärten wir. den TN wie man aus Perlen eine Kette oder auch ein Armband bastelt.
Nachdem die Technik bekannt war, begannen wir einen Entspannungsteil, indem wir Perlenbasteln mit Entspannungsmusik verbanden und in der gesamten Einheit nicht gesprochen haben.
Kennenlernen von meditativen Methoden zur Entspannung und Erholung, Kenntnisvermittlung in der Herrstellung von Schmuck Kleingruppenarbeit 2 UE
10.30 - 10.45 Uhr kleine Pause
10:45 - 12:15 Uhr Wir erklärten den TN wie ein Lerntagebuch geführt wird. Sie hatten Zeit, ihr eigenes Lerntagebuch zu beginnen Selbstreflexion Lerntagebuch: Einzelarbeit, Papier und Stift 2 UE
12:15 - 13:30 Uhr Mittagspause
13:30 - 14:15 Uhr Servierttentechnik mit Entspannungsmusik, Mit Sprechpausen im Intervall von 15 Minuten Einsatz verschiedener meditiver Methoden zur Entspannung und Erholung, Kenntnisvermittlung in der Servierttentechnik. Kleingruppenarbeit 1 UE
14:15 - 15:00 Uhr Wir zeigten die den TN Entspannungstänze, die wir auch in der Gruppe ausprobierten. Die Tänze endeten jeweils auf dem Boden mit einer Traumreise Kennenlernen von meditativen Methoden zur Entspannung und Erholung. Gruppenarbeit 1 UE
15:00 - 15:15 Uhr kleine Pause
15:15 - 16:45 Uhr Jetzt konnten die TN ihre angefallenen Bastelarbeiten beenden und mit Unterstützung von Entspannungsmusik weitere Methoden/Ideen ausprobieren. Erfahrungsaustausch in der Gruppe, Sammeln von eigenen Erfahrungen Gruppenarbeit 2 UE
16:45 - 17:00 Uhr kleine Pause
17:00 - 18:30 Uhr Es kam nun ein Theorieteil zum Thema: Wellness - wie viel Energie hat der Mensch und welche Entspannungsmethoden gibt es? Die TN lernten durch viele Selbstübungen neue Methoden und Ideen auszuprobieren und kennen zu lernen. Sie haben alles unter Anleitung in Praxis umgesetzt. Theorie und Praxis zur Kompetenzvermittlung und praktische Übungen im Bereich: Qigong, Yoga und Pilates zur Entspannung des Körpers, Förderung von Körperbewusstsein. Vortrag, Anleitung, aktive Teilnahme 2UE
18:30 - 19:30 Uhr Abendessen
19:30 - 20:15 Uhr Massagen. Die Teilnehmer machten zuerst eine Body-Scan Reise und mussten sich danach in 2er Gruppen zusammenstellen. Dann lernten sie unter Anleitung eine Gesichtsmassage, die sie gegenseitig an sich ausprobierten. Wissensvermittlung, Förderung sozialer Kompetenzen, Überwindungen von Hindernissen. aktive Teilnahme durch Kleingruppenarbeit, Bodenübungen 1 UE
20:15 Uhr Seminarunterbrechung mit Freizeit und Nachtruhe
Sonntag, den XX.XX.XXXX
Zeit Inhalte Ziele Methoden UE
08:00 - 09:00 Uhr Frühstück
09:00 - 10:30 Uhr In dieser Einheit wurden die Bastelarbeiten von gestern zu Ende gebracht und dabei diskutierten die TN über mögliche Einsätze der erlernten Fähigkeiten in ihrer Ortsgruppe. Sie machten Vorschläge für eigene Bastel- und Entspannungseinheiten, die sie mit Kleingruppen direkt ausprobierten. Förderung der Trainerrolle und Entwicklung von Ideen Gruppenarbeit 2 UE
10.30 - 10.45 Uhr kleine Pause
10:45 - 12:15 Uhr Abschlussgespräch und Reflexion; mit Hilfe der Flipchart wurde nun überprüft, ob alle Erwartungen an das Wochenende erfüllt wurden.
Zu dem besprachen die TN ihre neuen Erfahrungen und Veränderungen bezüglich des eigenen Körpergefühls und der Köperwahrnehmungen. Sie tauschten sich intensiv über mögliche Einsätze in ihren Ortsgruppen aus und erklärten abschließend, dass die sich ein weiteres Wochenende wünschen.
Rexlexion des Wochenendes, Anregung von Gruppendiskussionen, Austausch Flipchart, Gruppenarbeit 2 UE
12:15 Uhr Abreise
Tagespensum UE 4 UE
Gesamt 17 UE


Teilnehmerliste

Die verantwortlichen LeiterInnen von Bildungsmaßnahmen und Freizeiten und deren jeweiligen Träger sind dafür verantwortlich, dass die Teilnehmerlisten gemäß Vordruck vollständig und korrekt ausgefüllt werden

Folgende Punkte sind zwingend zu beachten:

  • es muß gekennzeichnet sein, ob es sich bei der Veranstaltung um eine

    • Qualifizierungsmaßnahme
    • Jugendbildungsmaßnahme
    • Kinder- und Jugenderholung
    • Freizeitmaßnahme

  • den Zeitraum (von – bis findet die Veranstaltung statt)
  • Veranstaltungsort (Ort, Land)
  • Träger mit Name, Bezeichnung und Anschrift
  • die Anschriften der Teilnehmerlnnen müssen vollständig mit Straße, PLZ, Ort sein - das Alter der TeilnehmerInnen muß angegeben werden.
  • der/die LeiterIn muß auf der Teilnahmerliste (unten auf jeder Seite) mit seiner Unterschrift bestätigen, dass die aufgeführten Teilnehmer an der Veranstaltung teilgenommen haben.
  • LeiterIn (L), Mitarbeiterln (M) und Hospitantin (H) müssen in der Teilnehmerliste gekennzeichnet sein (Sie werden nicht bezuschusst!)

Korrekturen/Änderungen an der Teilnehmerliste

Korrekturen und Veränderungen an Teilnehmerlisten sind mit äußerster Sorgfalt zu behandeln, da immer die Gefahr einer nachträglichen Manipulation besteht. Werden jedoch noch Änderungen vorgenommen, muß an jede Teilnehmerliste eine rechtsverbindliche Erklärung angehängt werden, die von zwei nach § 26 BGB Zeichnungsberechtigten unterschrieben wird. In dieser Erklärung muß die Veränderung auf der Teilnehmerliste beschrieben und deren Richtigkeit bestätigt werden.

Die Unterzeichnenden müssen darüber informiert sein, daß eine Bestätigung von falschen Angaben strafrechtlich verfolgt werden.

Freizeiten / Jugenderholung

Kinderfreizeiten und Jugenderholungsmaßnahmen bieten Kindern und Jugendlichen in den Ferien die Möglichkeit zur Erholung und Entdeckung. Kinder- und Jugendverbände können, im Gegensatz zu kommerziellen Anbietern, auf die Kinder und Jugendlichen eingehen, versuchen mit ihnen ihre Wünsche und Ideen zu verwirklichen und ihnen Alternativen für ihre Freizeitgestaltung aufzuzeigen. Dafür gelten in Bezug auf die Beantragung von Landesjugendplanmitteln folgende Kriterien:

Ziele von Erholungsmaßnahmen sind:

  • Erholung
  • Erweiterung des Erlebnisbereiches
  • Begreifen anderer Lebensgewohnheiten
  • Sportliche Bewältigung
  • Soziales lernen

Zur Verwirklichung dieser Ziele werden folgende Grundsätze betont:

  • Reichhaltiges Angebot und zahlreiche Anregungen
  • Mitgestaltung durch die TeilnehmerInnen
  • Freiwilligkeit
  • Spielen - Gestalten - Erleben
  • Verantwortliche Mithilfe

Pädagogische Kategorien sind:

  • Partizipation
  • Emanzipation

Förderung

Gefördert werden Kinder und junge Menschen im Alter von 6 bis unter 21 Jahren, welche in der überwiegenden Anzahl ihren Wohnsitz in Nordrhein Westfalen haben.

  • empfohlene Mindestanzahl der Teilnehmer 10
  • Durchführungsort: Bundesrepublik Deutschland sowie europäisches Ausland
  • Teilnehmerliste
  • Nach der Durchführung sollte ein kurzer Erfahrungsbericht nach Zielgruppe, Ort, Aufenthaltsdauer, Art der Unterkunft und evtl. Besonderheiten vorgelegt werden
  • An- und Abreisetag gelten als zwei förderungswürdige Tage
  • Gefördert wird mit einem Tagessatz von bis zu 15,00€ pro Teilnehmer

Nicht förderbar sind reine Trainingszeiten oder Jugendturniere, die keinen Freizeitcharakter haben.

Ausblick

Aufbrüche in Richtung Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung erfordern kleine Schritte und eine enge Zusammenarbeit. Dieses Arbeitspapier soll die Basis für die weitere Arbeit des Arbeitskreises Bildung sein und hoffentlich auch Anstoße für eine Diskussion über Qualität in anderen Arbeitsbereichen geben. Am Ende soll auch in vielen Jahren immer noch stehen „Jugend ist Zukunft“ Selbstorganisation ist der Weg dahin.

Grundsätzliches

Beantragung von Landesjugendplanmitteln

Anträge zum Landesjugendplan sind grundsätzlich schriftlich an die LV-Geschäftsstelle zuschicken.

ACHTUNG NEU:Jede Bildungsmaßnahme muss 6 Wochen und Freizeit 4 Wochen vorher im LJS angekündigt werden. Nach der Ankündigung teilen wir euch schnellstmöglich die Zuschusshöhe mit. Die Ankündigung muss enthalten:- Veranstalter- Datum der Veranstaltung- Anzahl der teilnehmenden Personen- Ort der Maßnahme- Titel der Massnahme Die Ankündigung kann auch online erfolgen.Sollte die Höhe der maximalen Bezuschussung (40% der gesamten Landesjugendplanmittel eines jeweiligen Jahres) für Untergliederungen erreicht sein,werden wir euch davon in Kenntnis setzten. Die Maßnahme wird dann am Jahresende bezuschusst, wenn feststeht, wieviel Geld evtl. bei den Massnahmen der Landesjugend übrig bleibt.Die kompletten Antragsunterlagen müssen spätestens nach 6 Wochen in der LV-Geschäftsstelle eingegengen sein. Andernfalls verfällt der Anspruch auf den Zuschuss.Nach Eingang der Antragsunterlagen werden hier schnellstmöglich die Unterlagen geprüft und der zugesagte Zuschuss (in Abhängigkeit von Teilnehmern, Belegen usw.) ausgezahlt.Sollte die Maßnahme nicht mit dem maximalen Tagessatz bezuschusst worden sein, so kommt es zum Jahresende evtl. zu einer Restbezuschussung falls noch Gelder übrig sind.

Durchführung

Der Landesjugendvorstand und der Arbeitskreis Jugendbildung werden beauftragt detaillierte Kriterien, Fristen und Richtlinien für die Überprüfung der oben erwähnten Qualitätsmerkmale zu erarbeiten.
Zur Bearbeitung und Überprüfung der Antragsunterlagen wird ein Qualitäts- und Controllingausschuss eingesetzt. Die Mitglieder werden vom Landesjugendvorstand rechtzeitig benannt.
Bei Bedarf kann diese Richtlinie durch den Controllingausschuss an gültige Bestimmungen und Richtlinien der Sportjugend NW angepaßt werden.

Beschluß

Die oben aufgeführten Kriterien und das weitere Vorgehen (s. Durchführung) wurden vom Landesjugendrat am 18. April 1998 beschlossen und

sind gültig seit dem 1. Januar 1999.

Sie wurden zuletzt auf dem Landesjugendrat am 29.03.2009 angepasst und geändert.